Ludomaniac-Colonial-Statistik
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von Sandro Schönherr (olpid@web.de)
 

Von den 38 Partien in der Ludomaniac-Datenbank (bis Partie 42) endeten mit einem

Die Solosiege teilten sich wie folgt auf:


Plazierung (im Durchschnitt):

An den insgesamt neun Draws waren die Nationen wie folgt beteiligt:

First out

Summe der VZ-Anzahl nach Beendigung der Partie (mit Durchschnitt)

Überlebt

Ranking der sechs Wertungen


Fazit

Topnationen

Als klare Favoriten stechen Japan und Holland deutlich hervor. Obwohl Japan in fast allen Positionen der (nicht als gleichwertig geltenden) Rankingpostionen vorne steht, hat man mit Holland die bedeutend bessere theoretische Siegchance. Beide Nationen habe eine ähnliche Ausgangslage, wobei Holland mit dem englischen Singapur gleich zu Beginn eine häufig schwierige Hürde meistern muß.

Verfolger

Rußland, meist immer direkt hinter den beiden Topnationen zu finden. Die beiden fast getrennten Schauplätze in Europa/Vorderasien und der Pazifikküste sind durch die Transsibirische Eisenbahn zwar gut verbunden, aber auf die Dauer nur bedingt nutzbar.

Mittelfeld

Frankreich, das wie die Türkei sehr klein ist, aber mehr Möglichkeiten für verschiedene Bündnisse und damit auch größere Überlebens- und Aufstiegschancen bietet. Auch Großbritannien "nur" Durchschnitt, was vor allem durch seine komplizierte Ausgangsposition zu erklären ist. Ausreißer in jede Richtung sind für das Empire aber jederzeit möglich und es ist immerhin die Nr. 2 bei den Solosiegen.

Schlußlichter bzw. Herausforderungen

China mit der zu Beginn engen Verzahnung von Rußland und dem nicht selten schnell stark aufkommenden Japan. Weit abgeschlagen und in jeder Statistik das Schlußlicht ist die Türkei. Der Grund ist, oft gleich am Beginn zwischen GB und Rußland aufgerieben zu werden. Nicht zuletzt durch die ungünstige geographische Lage der Heimat-VZ und den wenigsten diplomatischen Möglichkeiten.

Dauer der Partien

Die Partiedauer erstreckt sich über über eine große Zeitspanne und liegt im Durchschnitt ca. im Jahre 1913. Nach der Zeitrechnung der Standardkarte entspricht der Durchschnitt dem Jahr 1911. Auch sind sich die Spielleiter über den Beginn der Variante nicht einig, wodurch es zu kleinen zeitlichen Verschiebungen kommt.

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